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Schimmel im Pultdach

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  • Schimmel im Pultdach

    Ich bin vor drei Jahren in ein Haus (Neubau) gezogen mit folgender Dachkonstruktion: "...Pultdach aus Holzstoffen als zimmermannsmäßiger Abbund gemäß statischer Erfordernissen.... Holzschalung auf den Sparren und eine Bitumenabdichtung.... In Dachebene wird eine mineralische Dämmung, d= 20 cm, gemäß Planung eingebracht und mit einer Dampfbremse versehen. Darunter erfolgt die Verkleidung mit Gipskartonplatten mit Q2-Oberfläche zur Aufnahme eines Dispersionsanstrichs. Ausbildung eines Dachkastens mit Profilbrettern."

    Nun schimmelt das Dach leider innen und ich habe einen Gutachter geholt. Der hat festgestellt:
    • Holzfeuchte ca. 11%
    • erhebliche Schimmelpilzbildung an der OSB und den Sparren
    • Dämmung nicht bis auf das WDVS verlegt
    • keine kraftschlüssige, luftdichte Anbindung der Dampfsperre an die Rohrdurchführungen
    • undichter seitlicher Anschluss der Dampfsperre an das Innenmauerwerk, perforierte Dampfsperre
    • Zwischenhöhe von der Unterkante der OSB bis zur Oberkante der Gesimsschalung beträgt nur 14 cm (bei einer in der Baubeschreibung vorgesehenen Dämmung von 20 cm zuzüglich Hinterlüftung)
    • die Aufkanthöhe der umlaufenden Zinkeinfassung ist zu niedrig (0,04 statt mind. 0,1 m)
    • fehlende Maßnahmen gegen Zinkkorrosion durch Bitumen

    Auch sind die Mindestabstände der Durchdringungen von 30 cm nicht eingehalten. Handlungsempfehlungen direkt hat der Gutachter nicht ausgesprochen. Demnächst kommt der Generalbauunternehmer mit dem Bauträger zum Gespräch über das weitere Vorgehen.

    Muss das Dach "komplett neu gemacht werden" oder muss ich mich mit partiellen Ausbesserungen zufriedengeben? Nicht jeder Mangel zieht ja zwingend das Recht auf Nachbesserung nach sich - oder?
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